Was wäre „Rebecca“ ohne Mrs. Danvers?

Hitchcocks erstes Werk, das er in den USA drehte, ist „Rebecca“. Mein absoluter Lieblingsfilm, der auf dem gleichnamigen Roman von Daphne Du Maurier basiert.

Interessantes Detail: Vivien Leigh, damals mit Sir Laurence Olivier liiert, wurde zu Probeaufnahmen eingeladen. Da Olivier als männlicher Hauptdarsteller bereits feststand, setzte er sich dementsprechend für Leigh ein. Nach dem großen Erfolg „Vom Winde verweht“ galt sie, alleine ihres Namens wegen, als Favoritin.

Doch, nachdem Hitchcock Joan Fontaine in der Rolle einer sanftmütigen Ehefrau in dem Film „Die Frauen“ gesehen hatte, entschied er sich für Fontaine. Angeblich litt diese während der Dreharbeiten unter depressiven Verstimmungen, weil sie am Set niemand besonders leiden mochte. Schon gar nicht ihr Filmpartner Laurence Olivier, der bei weitem lieber mit seiner Partnerin gedreht hätte.

Trotz aller Differenzen wurden Joan Fontaine, als junge Mrs. de Winter, und Laurence Olivier, als Mr. de Winter, grandios besetzt. Aber Judith Anderson, in der Rolle als Mrs. Danvers ist einzigartig.